Wenn die Gerüchteküche brodelt

Wer kennt das nicht - vage Andeutungen, spitze Bemerkungen wie: "Na, Frau Meyer vom Vertrieb hat dem Kruse ja ziemlich schöne Augen gemacht."... Ein zustimmender Blick zur falschen Behauptung, und schon ist es fertig - das Gerücht. Das können Sie tun, wenn Sie Schlichter, Opfer oder Zeuge eines Gerüchts geworden sind.

  • Hinterfragen Sie Gerüchte, denn dann erkennen Sie schnell, ob etwas dran ist oder nicht. Finden Sie heraus, wer das Gerücht bei welcher Gelegenheit in Umlauf gebracht hat.
  • Stellen Sie falsche Behauptungen richtig! Bleiben Sie dabei aber sachlich, und sprechen Sie ruhig - auch wenn´s schwer fällt.
  • Lassen Sie Menschen zu Wort kommen, die bestätigen, dass die erhobenen Vorwürfe haltlos sind.
  • Suchen Sie das Gespräch mit den Personen, die am Weitertragen eines Gerüchts beteiligt waren. Klagen Sie aber nicht an, sondern machen Sie in Gesprächen unter vier Augen deutlich, dass Sie im Falle der Wiederholung weitere Schritte einleiten werden. Das kann ein Gespräch beim Chef oder Betriebsrat sein. Zeigen Sie auf, welche Konsequenzen das Gerede für die Beteiligten haben könnte.
  • Demonstrieren Sie Stärke! Geben Sie zu verstehen, dass Sie kein leichtes Opfer für Gerede und Verleumdungen sind. Werden Sie deutlich: "Ich möchte nicht, dass Sie mir unterstellen, ein Verhältnis mit Herrn Kruse zu haben." - "Ich werde meinen Chef und den Betriebsrat informieren, wenn die Verbreitung von Gerüchten nicht sofort eingestellt wird."
  • Wenn Sie als Chef von Gerüchten hören, hören Sie nicht weg! Konfrontieren Sie die Verbreiter von Gerüchten mit dem Thema.

 Gerüchte sind teuer!